Pokal-Viertelfinale

Pokal-Viertelfinale

Höchst. Die Pokalüberraschung im Odenwälder Kreispokalviertelfinale ist ausgeblieben: Hessenligist SV Hummetroth hat sich mit 3:1 beim TSV Höchst durchgesetzt. Der Kreisoberligist hielt die Partie lange offen und musste erst in der Nachspielzeit das dritte Gegentor hinnehmen.

Kreispokal: Danny Klein macht den Unterschied gegen Höchst
Die Rollen im Spiel waren klar verteilt: Hummetroth hatte viel Ballbesitz, Höchst verteidigte tief. Danny Klein per Kopf (36.) und Guiseppe Signorelli (41.) stellten vor der Halbzeit auf 2:0 für den Favoriten. Doch die Höchster steckten nicht auf: Jannik Fornoff verkürzte nach einem Freistoß auf 1:2 (62.). Bis zur Nachspielzeit lebte die Hoffnung beim Tabellenführer der Kreisoberliga, ehe Klein mit einem sehenswerten Volley für den Endstand sorgte.

TSV-Trainer Christian Stapp merkte nach dem Spiel zufrieden an: „Das war eine sehr solide Abwehrleistung, alles kann man nicht wegverteidigen.“ Offensiv ging es nicht so, wie es seine Mannschaft gewohnt ist. „Das hat die Stärke des Gegners mit sich gebracht, der uns in die Defensive gedrängt hat“, erkannte Stapp an. Auf die Leistung könne seine Mannschaft aufbauen und mit einem guten Gefühl am Sonntag (15 Uhr) zum ersten Punktspiel 2026 nach Eppertshausen fahren. Hummetroths Trainer Dennis Streker lobte den TSV ebenfalls: „Der Gegner hat in einem umkämpften Spiel leidenschaftlich verteidigt.“ Seine Mannschaft sei ruhig geblieben und habe auf schwierigem Untergrund gut Fußball gespielt. „Alles in allem ein guter Auftritt von uns. Wir haben verdient gewonnen“, sagte Streker. Der 34-Jährige hofft nun, dass der Sieg „einen Auftrieb“ für das Wochenende gibt.

Hessenliga: SV Hummetroth gegen TSV Weidenshausen gefordert
In der Hessenliga trifft der SV Hummetroth (Platz 11) am Samstag (15 Uhr) im Heimspiel auf den Tabellenvorletzten TSV Weidenhausen. Der Abstand auf Abstiegsrelegationsplatz 13 beträgt für die Odenwälder nach sechs Liga-Niederlagen in Folge nur einen Punkt. Streker erwartet einen physisch starken Gegner mit Stärken bei Standards und Umschaltmomenten. „Wir wollen das Spieltempo hochhalten und immer wieder in die Tiefe sprinten“, gibt der Trainer vor. „Dazu müssen wir eine Haltung gegen den Ball entwickeln. Die Basics müssen passen, dann wird der Kunstrasen im Erbacher Sportpark brennen.“

Bericht: https://www.echo-online.de/sport/fussball/fussball-odenwald/sv-hummetroth-gibt-sich-gegen-tsv-hoechst-keine-bloesse-5477448

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