Spieltag 12
Niederlage in Eddersheim.
Der SV Hummetroth wartet weiter auf den ersten Sieg unter dem neuen Trainer Aytac Sulu. Gegen den FC Eddersheim, Dritter in der Hessenliga, gab es am Sonntag eine 1:2-Niederlage. „Eine verdiente Niederlage, denn Eddersheim hat es sehr gut gemacht“, musste Trainer Sulu anerkennen. Ausgerechnet ein Ex-Hummetröther erlegte die Odenwälder mit zwei Treffern. Auf der Gegenseite freute sich der FCE über den nächsten Erfolg, mit dem die Staustufen-Elf einen Top-Drei-Platz zementiert.
Vom SV Hummetroth kommt wenig bis zur Pause
Die Partie begann denkbar schlecht aus Sicht des SVH. Keine zehn Minuten rum, da war es Leon Raitz – er hatte in der vergangenen Saison noch das Trikot des SV Hummetroth getragen und war aufgrund seines Studiums in Mainz nach Eddersheim gewechselt –, der nach Vorarbeit von Nils Orywol den einschob. Von Hummetroth kam offensiv wenig. Danny Klein bot sich die beste Chance der ersten Halbzeit (37.), doch er scheiterte an FCE-Keeper Felix Koob. „Eddersheim hat uns den Schneid abgekauft, wir sind kaum in die Zweikämpfe gekommen“, kritisierte Sulu.
Nach der Pause ein ähnliches Bild: Wieder brauchten die Gastgeber keine zehn Minuten, um ein Tor zu erzielen. Wieder war es Leon Raitz, der nach Vorlage von Ronaldo dos Santos Ferreira das Leder trocken zum 2:0 einschweißte (52.). Simon Lüders hätte nach einer Stunde die Partie entscheiden können, traf aber nur die Latte.
Mladenovic macht es in der Schlussphase nochmal spannend
Aytac Sulu reagierte, brachte die beiden Brasilianer Victor Vinicius Silva de Oliveira und Mateus Henrique Morais Dias. Doch es brauchte einen ruhenden Ball, um die ersatzgeschwächten Hummetröther (Sky Morten Gräf, Felix Metzler, Lian Akkus Rodriguez, Issak Somov, Justus Götze, Elias Cvrlje und Amid Khan Agha fehlten) nochmal ins Spiel zu bringen. Zehn Minuten vor Schluss schlenzte Nikola Mladenovic das Leder mit links ins Tor. Und so wurde es noch eine heiße Schlussphase, in der Hummetroth alles nach vorn warf. „Wir haben uns nicht aufgegeben, hatten viele lange Bälle, aber ein Lucky Punch wäre auch nicht verdient gewesen“, gab Sulu offen zu. Er sprach von zu vielen individuellen Fehlern und fehlender Intensität, worüber er nach dem guten Auftritt gegen den FSV Fernwald in der Vorwoche (2:2) „überrascht“ gewesen sei. Der SV Hummetroth bleibt damit auf einem Abstiegsplatz.
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